Remagen und Rolandseck am 6. Oktober 2012

Die Tagesfahrt führt uns in das Friedensmuseum „Brücke von Remagen“ mit anschließendem Besuch des Bahnhofs Rolandseck und des „Arp-Museums“.
Eine Führung durch die alten Brückentürme wird uns Einblick in die Geschichte der Brücke und ihre aktuelle Ausstellung geben.Der Bahnhof Rolandseck, ein klassizistisches Juwel aus der Mitte des 19. Jahrhunderts – nahe Remagen gelegen – ist seit Jahrzehnten Ort für berühmte Künstler aus der ganzen Welt – für Musiker, Literaten, Maler und Bildhauer.

Durch den neuen Eingang des 2001–2004 restaurierten Bahnhofs gelangt man in den Museumsneubau mit Wechselausstellungsraum für Gegenwartskunst und weiter – unter den Gleisen hindurch – in die Ausstellungsräume auf den Rheinhöhen, die dem Werk von Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp vorbehalten sind. Der deutsch-französische Künstler Hans Arp (1886–1966) war gleichermaßen Maler, Bildhauer wie Dichter. Als Mitbegründer der Dada-Bewegung kommt ihm aus kunsthistorischer Sicht besondere Bedeutung zu.

Nachlese

Unser erstes Tagesziel war der ehemalige Brückenkopf Remagen auf der linken Rheinseite gelegen. Eine sehr sachkundige Führerin berichtete sehr authentisch über die historischen Ereignisse im März 1945 und erläuterte bei einem Rundgang durch die Ausstellung im alten Brückenturm anhand der ausgestellten Bilder und Gegenstände noch einmal den Ablauf dieses schrecklichen Geschehens kurz vor Kriegsende.

Weiter ging es zum Bahnhof Rolandseck, wo wir mit Blick auf den Rhein die Mittagspause genießen konnten. Von hier aus gelangten wir in das Arp-Museum. Allein das Gebäude ist schon eine Reise wert und durch die kompetente Führung durch das Museum wurde dieser Eindruck noch gesteigert. Auch diese Tagesfahrt ist von den Teilnehmern sehr begeistert aufgenommen worden.